Kreativ sein auf Knopfdruck – Wie geht das?

Theta-Flow-Kreativ-alexander-rennerIm letzten Artikel ging es um das Kreativ sein und wie es in uns hochkommt. Häufig geschieht es ungezielt und mehr zufällig. Das wollen wir ändern. Ich zeige Ihnen drei, nur drei, einfache Wege, gezielt kreative Ideen zu bekommen.

Gleich zum Einstieg: Sie alle haben die kreativen Ideen. Sie schlummern im Unterbewusstsein und sind im Alltag oft nicht zu greifen. Häufig werden sie sogar vom Verstand mit sofortigen Gegenargumenten weggeschoben. Das Gute aber ist: Die kreativen Ideen sind da. Jetzt holen wir sie hervor.

Schritt 1: Selbst Check – Woher kommen meine Ideen?

Kreative Ideen sprudeln bei den wenigsten Menschen laufend heraus. Die meisten brauchen bestimmte Situationen, Hilfsmittel oder Umgebungen, um kreativ sein zu können. Das folgt dann häufig einem Muster. Und das müssen wir finden.

Aufgabe: Finden Sie heraus, was eintreten muß, damit kreative Ideen aus Ihnen heraus kommen

Ein paar Beispiele zur Unterstützung:

  • Im leichten Schlaf, Traum, kurz vor dem Aufstehen
  • Während der Meditation oder tiefen Entspannung
  • Raus aus dem Alltag, in einer anderen Umgebung
  • Beim Sport, enormer freiwilliger körperlicher Anstrenung, beim Auspowern
  • Einfluß bestimmter Stimuli: Musik, Licht, Nahrung, Drogen (jawohl, die auch)

Überlegen Sie selbst oder beobachten Sie sich: Wann werden Sie kreativ? Das folgt sehr häufig einem persönlichen Muster. Und genau dieses Muster brauchen Sie jetzt.

Schritt 2: So gelangen Sie in Theta

Im “Theta-Zustand” schwingt unser Gehirn bei 4-8 Hz. Es schwingt aber nicht nur in “einer Welle” sondern in vielen Bereichen in unterschiedlichen Frequenzen. Ich vereinfache aber jetzt ein bisschen. Wenn wir nun gezielt unsere Gehirnwellen so beeinflussen, dass sie vorwiegend in Theta schwingen, bringen wir unser Gehirn in den Grundzustand, in dem kreative Ideen oder plötzliche Lösungen besonders häufig entstehen.

Ich nutze dafür Musik und surfe damit auf meinen Gehirnwellen. In der Musik sind bestimmte Beats mit einer Häufigkeit zwischen 4 und 8 mal pro Sekunde. Unser Gehirn nimmt die Frequenz auf und schwingt seine Wellenlänge danach ein. Damit erreiche ich sehr gut den mentalen Zustand, den ich haben will. Spielend.

alexander renner kopfhörer

Creative Sounds sind die Sound-Files mit Musik und Beats hinterlegt. Das kann anfangs noch ungewohnt sein. Das Gehirn lässt sich damit aber gut trainieren, so daß die Synchronisation zwischen Gehirnwellen und den Beats von mal zu mal schneller gelingt. Das Gehirn weiss dann: “Ah, jetzt kommt das wieder. Ich soll mich jetzt einschwingen. Ok, mach ich ja gerne…”

Schritt 3: den Kreativ-Flow schaffen

Sie wissen nun, welches Umfeld Sie schaffen müssen (Schritt 1) und  können sich gezielt und zum gewünschen Zeitpunkt in den notwendigen mentalen Zustand bringen (Schritt 2). Dann gehen wir jetzt zum Schritt 3: Wir gehen nun gezielt in den Kreativ-Zustand und lassen es fliessen: The Flow

Ein wichtiges Feature unseres Gehrins müssen wir unbedingt nutzen: Das Mindset, also die geistige Grundhaltung. “Ich gehe jetzt in den kreativen Flow-Prozess.” Das sorgt für eine positve Grundprogrammierung.

Und wenn es dann fliesst, machen Sie es wie die großen Musiker und Autoren: Legen Sie sich ein Notizbuch und Stift zur Seite, um die Lösungen und Ideen schnell aufscheiben zu können. Alternativ geht heutzutage auch die Notizenapp vom Smartphone. Lassen sie aber ihre sprudelden Ideen nicht verfliegen, weil Sie nichts zum festhalten haben.

Bonus: Creative Sounds

Wie muß man sich das mit dieser Musik und den Beats vorstellen? Ich schenke Ihnen zum Ausprobieren Creative Sounds und ein Video für den richtigen Gebrauch.

Tragen Sie hier Ihre Mail ein (kein Newsletter!) und ich sende sie Ihnen zu.

Kommentar verfassen